Gestalten des beruflichen Ausstiegs

Dies ist ein weiterer Beitrag unseres Gastautors Christoph Henties, der für treue Leserinnen und Leser des harlekin.blog kein Unbekannter ist. Dankeschön, Christoph!

Den nächsten Schritt planen

Das Ende ist mein Anfang, so der Titel des autobiografischen Spiegel-Bestsellers von Tiziano Terzani. Das Buch ist eine Hymne auf die Möglichkeit zu sein, was man will. Der Journalist und Schriftsteller beginnt ein wunderbares Gespräch über das Wagnis der Freiheit, über Mut, Liebe, Krankheit und Trauer, über die Vergänglichkeit, Momente der Schönheit und wie man lernt, loszulassen.

Der Wechsel in neue berufliche Aufgaben fällt nicht leicht. Arbeiten in bekannten Strukturen und Organisationen mit vertrauten Menschen durch Neues zu ersetzen und Neugier für das Ungewohnte zu entwickeln, ist eine Herausforderung. Jedem, der öfter mal seine Berufstätigkeit wechselte, fällt das leichter.

„Gestalten des beruflichen Ausstiegs“ weiterlesen

Weniger ist mehr!(?)

Es geht mal wieder ums Glücklichsein…

Haben Sie auch feste Vorsätze gefasst für das neue Jahr? Eine Freundin erzählte mir, sie würde nun beim Kochen Sahne weglassen, zugunsten von Tomatensauce, die sie selber gemacht habe. Aha! Hört sich erst mal gesund und sinnvoll an. Sie wolle überhaupt auf einige Milchprodukte verzichten, damit sich ihr Darm wieder erhole. Wovon soll er sich erholen? Ein Freund erzählte, er würde jetzt weniger Alkohol trinken. Was genau ist denn weniger? Weniger, im Vergleich wozu? Ist ein Glas am Abend viel oder wenig?

Ich selber habe dieses Jahr den Vorsatz, „weniger“ zu arbeiten, was als Selbständige nur bedingt beeinflussbar ist. Ich bin sehr neugierig, wie dieser Satz vor mir her läuft und ich mich bemühe, ihn zu erreichen. Was weniger oder mehr ist, ist zumeist Ansichtssache und – Gewohnheit.

„Weniger ist mehr!(?)“ weiterlesen

Denn sie wissen, was sie tun!

Manchmal überraschen mich Kunden, weil ich von ihnen lerne, „wie man’s richtig macht“. Ich meine damit, wie schnell manchmal Transformationen klappen, die vorher keiner für möglich gehalten hat. Seit einigen Jahren schon bespreche ich immer mal wieder mit dem Vorstand eines Vereins, der sich zum Ziel gesetzt hat, Jugendarbeit neu zu definieren und zu gestalten, wie sie sich kontinuierlich verändern und verbessern können. Was macht CREW, so heißt der Verein, besonders?

„Denn sie wissen, was sie tun!“ weiterlesen

Vom Mehl in der Mehlschwalbe und fliegenden Mistkerlen

Brachvogel

Ich habe Ihnen heute einen Artikel mitgebracht aus der Kategorie: Wissen, das wir eigentlich im Alltag nicht brauchen und genau deshalb im Gedächtnis behalten.

Wer mich gut kennt, weiß, dass mir die Ornithologie schon lange ans Herz gewachsen ist und ich in diesem Zusammenhang einen winzigen Beitrag leiste zur Klimaverbesserung, wenigstens in meinem Garten. Als ich neulich ein Geschenk für eine Freundin suchte, mit der ich die Leidenschaft für die Beobachtung des wilden Federviehs teile, stieß ich auf das Buch „Die Namen der Vögel Europas“ von Viktor Wember. Es ist wissenschaftlich aufgebaut, mit einer Menge vielfältiger Information und dem Versuch, sowohl die deutschen als auch wissenschaftlichen Namensbezeichnungen der Vögel herzuleiten oder zu erklären.

„Vom Mehl in der Mehlschwalbe und fliegenden Mistkerlen“ weiterlesen

Zuhören ist nichts für Weicheier

Letztens fragte mich ein Kunde: Wie genau geht gutes Zuhören?

Eigentlich ist das ja ganz einfach: Beim Zuhören geht es immer um den Anderen. Immer… Zuhören hat etwas mit Hinwendung zum Anderen zu tun, mit Offenheit gegenüber der Welt des Anderen. Und mit meiner Bereitschaft dazu.

„Zuhören ist nichts für Weicheier“ weiterlesen

Von der Kunst, miteinander zu denken (Teil 1)

Für uns symbolisiert der Baum die Essenz von Dialog: Wir kommen zusammen, verbinden uns mit uns, den anderen und öffnen einen gemeinsamen Denkraum, in dem Neues entstehen kann.  

Gehören Sie auch zu den Menschen, die Meetings für Zeitverschwendung halten? Man könnte so gut arbeiten, wenn diese ständigen Diskussionen nicht wären. Und dann das Verhalten der „Mit-Meeter“: Man beginnt etwas zu erzählen und wird ungeduldig unterbrochen. „Kommen Sie doch mal auf den Punkt. Wir haben ja nicht den ganzen Tag Zeit.“ Oder man pickt sich einen Aspekt Ihres Beitrags heraus und reagiert ausschließlich auf diesen, vielleicht sogar mit Misstrauen. Oder ein Teilnehmer erklärt Ihnen zum x-ten Mal, was Sie längst schon kennen und wissen. Oder man sagt Ihnen: „Das funktioniert doch nicht.“, gepaart mit körpersprachlichen Reaktionen der Entwertung, und bügelt Ihre Ideen runter. Oder, oder, oder…

„Von der Kunst, miteinander zu denken (Teil 1)“ weiterlesen

Lob der Pause (Teil 4)

Angeregt durch die Fragebögen von Max Frisch sollen die unten stehenden Fragen Dich, lieber Leser, einladen, Deinen Umgang mit Pausen zu reflektieren. Vielleicht magst Du Dich mit der einen oder anderen Frage intensiver beschäftigen. Vielleicht beschäftigt Dich eine Frage besonders. Nimm Dir eine bewusste Pause und schreibe auf, was Dir zu den Fragen einfällt. Lerne so, wie Du mit Pausen umgehst. Durch die Reflexion mit den Fragen lernst Du mehr über Deine Haltung zu Pausen kennen und ob Du Dein konkretes Verhalten verändern möchtest oder nicht. Die Sammlung ist subjektiv zusammen gestellt. Vielleicht beschäftigen Dich weitere Fragen im Umgang mit diesem Thema.  Es gibt so viel mehr zu entdecken…

„Lob der Pause (Teil 4)“ weiterlesen