Natürlich Lernen!

An unserem Bildungssystem ist an unterschiedlichen Orten und von verschiedenen bekannten und unbekannten Personen ausgiebig Kritik geübt worden. So viel und so fundiert, dass man trotz aller Vorsicht, Fake News aufzusitzen, getrost diese gesellschaftliche Selbstdiagnose ernst nehmen kann. Doch es scheint immer noch eine Minderheit zu sein, die genau dies tut. Dabei geht es um nichts Geringeres, als um unsere Zukunft. Eigentlich auch nichts Neues. Lernen ist doch so etwas Selbstverständliches.  Natürlich gehört Lernen zum Leben. Natürlich lernen wir unser Leben lang. Natürlich soll das Bildungssystem unsere Kinder fit für das Leben machen. Lernen liegt doch in unserer Natur.

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Ein Wendepunkt? Oder machen wir einfach weiter wie die Lemminge?

Im gegenwärtigen Klima der Untergangsstimmung ist mir die Besonderheit unseres Dilemmas aufgefallen. Ich gehöre zu den ersten, die innerlich aufstöhnen, wenn ich schon wieder das Klischee „Das chinesische Wort für Problem ist dasselbe wie für Herausforderung“ höre. Tatsächlich haben meine Recherchen ergeben, dass das chinesischen Wort 问题 „wenti“ eigentlich Problem oder Frage bedeutet. Aber ich habe immer angenommen, dass es sich um einen weiteren dieser urbanen Mythen handelt, so wie die Inuit 357 verschiedene Wörter für Schnee haben sollen. Aber ich schweife ab…

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Die Jobs der Zukunft?

In unserer Serie über Berufe wage ich neben einem Blick in die Vergangenheit auch einen Blick in die Zukunft – da gibt es ja jede Menge Tipps und Informationen, die es zu beherzigen gilt. Ein paar davon werde ich hier nochmal zum Besten geben und am Ende den ultimativen Ratschlag enthüllen, der unser aller Berufsleben nachhaltig verändern könnte.

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Der Wert der Arbeit

Vor einigen Tagen bekam ich eine Mail von LinkedIn mit einer Einladung zur Teilnahme an einer Umfrage. Im Titel der Mail stand: Beate, was findest Du wertvoll an Deiner Arbeit? – “Gute Frage!” -dachte ich mir. Darüber hatte ich lange nicht mehr nachgedacht. Dabei ist das sicher eine der zentralen Fragen, wenn es darum geht, bei welchen Tätigkeiten und in welchen Funktionen sich jemand “am richtigen Platz” fühlt – und bei welchen nicht.

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Gestalten des beruflichen Ausstiegs

Dies ist ein weiterer Beitrag unseres Gastautors Christoph Henties, der für treue Leserinnen und Leser des harlekin.blog kein Unbekannter ist. Dankeschön, Christoph!

Den nächsten Schritt planen

Das Ende ist mein Anfang, so der Titel des autobiografischen Spiegel-Bestsellers von Tiziano Terzani. Das Buch ist eine Hymne auf die Möglichkeit zu sein, was man will. Der Journalist und Schriftsteller beginnt ein wunderbares Gespräch über das Wagnis der Freiheit, über Mut, Liebe, Krankheit und Trauer, über die Vergänglichkeit, Momente der Schönheit und wie man lernt, loszulassen.

Der Wechsel in neue berufliche Aufgaben fällt nicht leicht. Arbeiten in bekannten Strukturen und Organisationen mit vertrauten Menschen durch Neues zu ersetzen und Neugier für das Ungewohnte zu entwickeln, ist eine Herausforderung. Jedem, der öfter mal seine Berufstätigkeit wechselte, fällt das leichter.

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Augen auf bei der Berufswahl!

Erinnern Sie sich noch an die „Blätter zur Berufskunde“?  Diese braun-weissen Heftchen der Bundesanstalt für Arbeit waren DAS Informationsmedium zur Frage, „was ich denn mal werden will“ – zumindest in der Zeit, als ich mich mit dieser Frage beschäftigte. In jedem Heft wurde ein Beruf im Detail vorgestellt und die Tatsache, dass letztendlich „nur“ ca. 700 Titel zur Auswahl standen, macht deutlich, wie überschaubar die Auswahl war.

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Über Firmenübernahmen – und die Übernommenen

Teil 2: Die Integrationsphase

Bei der Integrationsphase in den ersten Monaten nach einer Firmenübernahme sind für die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom absoluten Alptraum bis zu permanenter Hochstimmung alle Gefühlsebenen möglich. Viel hängt natürlich davon ab, wie zufrieden man mit dem „alten“ Unternehmen war. Hat man dort schon seit Jahren über Entscheidungsträgheit oder gar –unfähigkeit geklagt, erfreut man sich vielleicht an der Dynamik, die man im neuen Unternehmen erlebt.

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Ein unromantischer Beziehungsstart

Über Firmenübernahmen – und die Übernommenen (Teil 1)

Laut Manager Magazin wurden in 2021 – trotz Corona – mehr als 2000 deutsche Firmen gekauft.[1] Dabei geht es nicht nur um gewaltige Finanztransaktionen, sondern auch um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die am „Stichtag“ plötzlich einen neuen Arbeitgeber haben. Und –  im Gegensatz zum Firmenwechsel durch Bewerbung –  haben sie diesen nicht selbst gewählt.

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Platon hatte es, Einstein hatte es, ich hab’s noch…

Wovon mag hier wohl die Rede sein? Vielleicht haben Sie es sich schon gedacht. Ja, es ist das Gehirn. Diese graue runzelige Masse von knapp 1,5 kg. Nur mal so gedacht: Wenn meins neben denen von Platon und Einstein liegen würde, könnte sie bestimmt keiner den Personen richtig zuordnen. In der biologischen Grundausstattung unterscheiden wir uns doch gar nicht. Anders betrachtet schon, und zwar ganz erheblich. Weder kann ich die Gedankenwelt des Herrn Platon erdenken noch die Genialität des Herr Einstein reproduzieren. Obwohl ich ja auch eins habe, hatte ich ehrlich gesagt nie das Bedürfnis, das tun zu können. Mit diesem Körperteil, in dem die Vernunft und der Verstand und noch anderes sitzen soll, kann aber wirklich Unglaubliches angestellt werden. Dass wir alle so etwas haben, ist eine Sache. Eine andere, wie wir damit umgehen. Na mal gucken…

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Zuhören ist nichts für Weicheier

Letztens fragte mich ein Kunde: Wie genau geht gutes Zuhören?

Eigentlich ist das ja ganz einfach: Beim Zuhören geht es immer um den Anderen. Immer… Zuhören hat etwas mit Hinwendung zum Anderen zu tun, mit Offenheit gegenüber der Welt des Anderen. Und mit meiner Bereitschaft dazu.

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