Grosse Geister unter sich

… und ein paar kleine sind auch mit dabei

Liebe Zuhörer, ich darf Sie begrüssen zu unserem Live-Feature hier bei Harlekin-Radio zum Thema «Verschwörungstheorien und Fake News». Natürlich haben wir wieder Gäste eingeladen, die ich Ihnen gleich vorstellen werde, aber bitte beteiligen Sie sich auch direkt. Unsere Leitungen sind bereits seit einer Stunde geschaltet und wir freuen uns auf Ihre Beiträge. Mein Name ist der Harlekin vom Zürichsee und heute darf ich als Gäste begrüssen: Mark Twain, Frank Zappa und Oscar Wilde.

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Das Kreuz mit den Entscheidungen

Oft bringen mich Dinge zum Schreiben, die mir negativ auffallen. Nicht zwingend nur Ärgernisse. Häufig geht es dabei darum, dass es sich Menschen zu einfach machen. Immer wieder fällt mir beispielsweise auf, dass auf vielen Hinweistafeln die Rechtschreibung falsch ist, oder Journalisten, die ja gerade diesbezüglich geschult sein sollten, Dativ und Genetiv nicht unterscheiden können. Ich bin weder Germanist noch Sprachenreinhaltungsfetischist, aber ich bin der Ansicht, dass es nicht schadet, sich zumindest Mühe zu geben bei dem, was man tut. Das macht eigene Äusserungen und eigenes Handeln auch deutlich glaubwürdiger.  

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Spielplatzgespräche

Unlängst frönte ich auf unserer Dachterrasse dem Nichtstun. Unterhalb der Terrasse befindet sich ein hauseigener Spielplatz, der nicht nur ausschliesslich von Kindern, sondern auch deren Aufsicht pflegenden Eltern sehr gerne genutzt wird. Schon vor Corona nutzten diese die Kinderbeaufsichtigung gerne auch zur Kommunikation untereinander. Nach Aufhebung der Kontaktbeschränkungen hat sich dies eher noch verstärkt.

Nun lässt sich nicht vermeiden, dass wegen des hohen Geräuschpegels der Brut deren Erzeuger diese noch übertönen müssen, um sich gegenseitig verständlich zu machen. Dies führt wiederum dazu, dass deren Gespräche zwangsläufig von mir mitgehört werden müssen. Daraus nun ein bemerkenswerter Auszug (Gedächtnisprotokoll). 

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Sex, Drugs and Corona (Teil 2)

Anmerkung der Redaktion: Dieses sympathische Tier haben wir Ihnen bereits in 2019 mit dem Beitrag „Blamen, aber richtig“ vorgestellt. Für den folgenden Text fanden wir es passend, unseren „Sündenbock“ noch einmal aus dem Archiv zu holen!

Nachdem in Teil 1 dieses Werkes endlich die perfiden und demokratiefeindlichen Machenschaften um die Grossbrauereien-Mafia schonungslos aufgedeckt wurden, nun die angekündigte Fortsetzung.

Was hat Sars-Cov2 mit Schuld zu tun? Die Antwort lautet kurz und knackig: ich hege eine Vermutung.

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Sex, Drugs and Corona

Haben Sie es auch gelesen? In Grönland und Hongkong wurde der Konsum von Alkohol verboten bzw. stark eingeschränkt. Und in Mexiko wurde die Corona-Brauerei geschlossen. Während in Nuuk, Grönlands Hauptstadt,  gar kein Alkohol mehr käuflich erworben werden kann, durften in Hongkong keine Getränke mit über 2,25 Prozent Alkoholgehalt ausgeschenkt werden und der Verkauf war ganz verboten.

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Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.

(Chinesische Weisheit, nach verschiedenen Quellen von Lao Tse)

Dr. Ralf Friedrich ist Geschäftsführer der Gepros GmbH in Dieburg und internationaler Projektcoach und Unternehmensberater. Seit 2000 unterstützt er Unternehmen bei der Einführung von Projektmanagement und virtuellen Teamprozessen. Für das PMI leitete er das Team, das die erste Version des „Organizational Project Management Maturity Model (OPM3®)“ entwickelte. Seine eigene Forschung zur Leistungsverbesserung virtueller Teams führte er an der Universität Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem Cork Institute of Technology durch. Im Jahr 2017 promovierte er. Seine Dissertation wurde von der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement mit dem Deutschen Studienpreis im Projektmanagement 2017 ausgezeichnet.

Ralf arbeitet vor allem mit virtuellen Teams an ihrer Leistungssteigerung. Die Basis dazu ist VTMM(R) – Virtual Team Maturity Model, welches er während seiner Promotion entwickelte.

Einfach? Kompliziert? Komplex? Oder schon chaotisch?

Kann das Cynefin-Modell in der Beziehung helfen?

Schon vor einer ganzen Weile erlangte das Cynefin-Modell einen erklecklichen Bekanntheidsgrad. Dabei geht um die Typologie eines Systems oder Vorhabens, das einen Anhaltspunkt bietet, welche Art von Erklärungen und/oder Lösungen zutreffen bzw. hilfreich sein könnten.

Das Modell teilt in die vier Kategorien einfach, chaotisch, komplex und kompliziert auf.

Nun nutze auch ich von Zeit zu Zeit eine dieser Plattformen, wo wir die Möglichkeit haben, anderen Menschen etwas (über uns) mitzuteilen. Auf nun genauer dieser einen wurde mir mitgeteilt, dass sich bei einer mir bekannten Person hinsichtlich ihres Beziehungsstatus eine Änderung ergeben und dieser sich in „kompliziert“ geändert hätte.

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Betreiben Sie Risikomanagement oder Selbstbetrug auf hohem Niveau? (2)

Sind die allseits gängigen Ansätze zum Risikomanagement in Projekten noch zeitgemäss?

Ich meine nein.

In einer Welt, in der täglich mehr Wandel stattfindet als im gesamten 1880, ist die nahezu ausschliessliche Ausrichtung auf das Bekannte und Erlebte de facto pure Überheblichkeit, gepaart mit Ignoranz (und das gilt auch für die Zentralschweiz).

Auch iterative Ansätze wie Scrum, denen zurecht nachgesagt wird, für schnellen Wandel und hohe Komplexität besser geeignet zu sein, liefern nur teilweise konkrete Antworten. Kürzere Sprints und Transparenz über den Zustand der Lieferergebnisse sind sehr hilfreich, machen aus einem Truthahn aber noch keinen Seher.

Aber wie können wir uns in Projekten so aufstellen, dass wir besser auf „unknown unknowns“ vorbereitet sind, bzw. vielleicht sogar Positives aus ihnen schöpfen?

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