Spielplatzgespräche

Unlängst frönte ich auf unserer Dachterrasse dem Nichtstun. Unterhalb der Terrasse befindet sich ein hauseigener Spielplatz, der nicht nur ausschliesslich von Kindern, sondern auch deren Aufsicht pflegenden Eltern sehr gerne genutzt wird. Schon vor Corona nutzten diese die Kinderbeaufsichtigung gerne auch zur Kommunikation untereinander. Nach Aufhebung der Kontaktbeschränkungen hat sich dies eher noch verstärkt.

Nun lässt sich nicht vermeiden, dass wegen des hohen Geräuschpegels der Brut deren Erzeuger diese noch übertönen müssen, um sich gegenseitig verständlich zu machen. Dies führt wiederum dazu, dass deren Gespräche zwangsläufig von mir mitgehört werden müssen. Daraus nun ein bemerkenswerter Auszug (Gedächtnisprotokoll). 

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Sex, Drugs and Corona (Teil 2)

Anmerkung der Redaktion: Dieses sympathische Tier haben wir Ihnen bereits in 2019 mit dem Beitrag „Blamen, aber richtig“ vorgestellt. Für den folgenden Text fanden wir es passend, unseren „Sündenbock“ noch einmal aus dem Archiv zu holen!

Nachdem in Teil 1 dieses Werkes endlich die perfiden und demokratiefeindlichen Machenschaften um die Grossbrauereien-Mafia schonungslos aufgedeckt wurden, nun die angekündigte Fortsetzung.

Was hat Sars-Cov2 mit Schuld zu tun? Die Antwort lautet kurz und knackig: ich hege eine Vermutung.

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Sex, Drugs and Corona

Haben Sie es auch gelesen? In Grönland und Hongkong wurde der Konsum von Alkohol verboten bzw. stark eingeschränkt. Und in Mexiko wurde die Corona-Brauerei geschlossen. Während in Nuuk, Grönlands Hauptstadt,  gar kein Alkohol mehr käuflich erworben werden kann, durften in Hongkong keine Getränke mit über 2,25 Prozent Alkoholgehalt ausgeschenkt werden und der Verkauf war ganz verboten.

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Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.

(Chinesische Weisheit, nach verschiedenen Quellen von Lao Tse)

Dr. Ralf Friedrich ist Geschäftsführer der Gepros GmbH in Dieburg und internationaler Projektcoach und Unternehmensberater. Seit 2000 unterstützt er Unternehmen bei der Einführung von Projektmanagement und virtuellen Teamprozessen. Für das PMI leitete er das Team, das die erste Version des „Organizational Project Management Maturity Model (OPM3®)“ entwickelte. Seine eigene Forschung zur Leistungsverbesserung virtueller Teams führte er an der Universität Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem Cork Institute of Technology durch. Im Jahr 2017 promovierte er. Seine Dissertation wurde von der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement mit dem Deutschen Studienpreis im Projektmanagement 2017 ausgezeichnet.

Ralf arbeitet vor allem mit virtuellen Teams an ihrer Leistungssteigerung. Die Basis dazu ist VTMM(R) – Virtual Team Maturity Model, welches er während seiner Promotion entwickelte.

Einfach? Kompliziert? Komplex? Oder schon chaotisch?

Kann das Cynefin-Modell in der Beziehung helfen?

Schon vor einer ganzen Weile erlangte das Cynefin-Modell einen erklecklichen Bekanntheidsgrad. Dabei geht um die Typologie eines Systems oder Vorhabens, das einen Anhaltspunkt bietet, welche Art von Erklärungen und/oder Lösungen zutreffen bzw. hilfreich sein könnten.

Das Modell teilt in die vier Kategorien einfach, chaotisch, komplex und kompliziert auf.

Nun nutze auch ich von Zeit zu Zeit eine dieser Plattformen, wo wir die Möglichkeit haben, anderen Menschen etwas (über uns) mitzuteilen. Auf nun genauer dieser einen wurde mir mitgeteilt, dass sich bei einer mir bekannten Person hinsichtlich ihres Beziehungsstatus eine Änderung ergeben und dieser sich in „kompliziert“ geändert hätte.

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Betreiben Sie Risikomanagement oder Selbstbetrug auf hohem Niveau? (2)

Sind die allseits gängigen Ansätze zum Risikomanagement in Projekten noch zeitgemäss?

Ich meine nein.

In einer Welt, in der täglich mehr Wandel stattfindet als im gesamten 1880, ist die nahezu ausschliessliche Ausrichtung auf das Bekannte und Erlebte de facto pure Überheblichkeit, gepaart mit Ignoranz (und das gilt auch für die Zentralschweiz).

Auch iterative Ansätze wie Scrum, denen zurecht nachgesagt wird, für schnellen Wandel und hohe Komplexität besser geeignet zu sein, liefern nur teilweise konkrete Antworten. Kürzere Sprints und Transparenz über den Zustand der Lieferergebnisse sind sehr hilfreich, machen aus einem Truthahn aber noch keinen Seher.

Aber wie können wir uns in Projekten so aufstellen, dass wir besser auf „unknown unknowns“ vorbereitet sind, bzw. vielleicht sogar Positives aus ihnen schöpfen?

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Betreiben Sie Risikomanagement oder Selbstbetrug auf hohem Niveau? (1)

Warum dieser Artikel?

Nun mal zur Abwechslung ein Thema, bei dem mir die Überzeichnung ins Satirische nicht so leicht fällt. Woran mag das liegen? Vielleicht liegt mir das Thema einfach zu sehr am Herzen, ist mir zu wichtig. Auch habe ich es selbst noch nicht ganz durchdrungen, zu Ende gedacht, verinnerlicht. Zumindest sagt mir das mein Bauch.

Schon stelle ich den Titel wieder in Frage. Müsste es nicht eigentlich «ich» statt «Sie» heissen (oder zumindest «wir»)? Aber das passt schon. Schliesslich habe ich ja schon einen gewissen Vorsprung, da ich mich schon damit befasst habe. Genug der Zweifel. Worum geht es? Es geht um Risikomanagement.

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Wie die Geschäftsstelle zu einem ganzen Raum voll Sekt kam…

(Dieser Beitrag ist eine Gemeinschaftsproduktion der Harlekine RGE und BCO.)

RGE: Bei uns in der Geschäftsstelle wurde gerne gefeiert. Gute Abschlüsse zum Beispiel, oder auch neue Kunden. Mit Sekt.

Manchmal liefen die Geschäfte sogar deutlich besser als erwartet. Aus Sicht der Leitung war das gar nicht so sehr beliebt, denn unsere Geschäftsstellen waren als Profitcenter organisiert. Der allgemeine Anspruch an Wachstum des Geschäfts lag pro Jahr so bei 5%. Waren es tatsächlich mehr, erhöhte das automatisch die Ansprüche an das Folgejahr.

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Wen interessiert das?

Sind Ihnen auch schon diese Aufkleber aufgefallen? Sie prangen an Autos – meist hinten und oft an Fahrzeugen wie dem KIA Carens und dem Peugeot 807. Ganz selten bis gar nicht auf einem Mercedes Benz SLK oder einem Audi TT. Sie mögen denken: “Oha! Die letztgenannten Fahrzeuge sind PS-gewaltig, während erstgenannte diesbezüglich darben.“ Womit ich mit dem Opel Tigra Twin Top kontere, der es selbst mit der größten Motorisierung auf überschaubare 125 PS bringt. Nun mögen Sie denken: „Heureka, ich hab’s. Letztere sind Fabrikate deutscher Autoschmieden und erstgenannte sind aus des Autobaus unkundigen Ländern.“ Solch törichter Einschätzung begegne ich mit einem trockenen „Citroën C3 Pluriel“, einem Cabrio wie SLK und  TT, welches in einem Land gebaut wird, das eher für Stangenbrot und überteuerten Rotwein steht, und in Sachen Kraftpotential noch hinter oben genanntem Opel rangiert.

Oft sind bei ersteren auch hinten an den Kopfstützen kleine Bildschirme befestigt, was bei letztgenannten nie vorkommt. All denen, die jetzt denken: “Letztgenannte können an Personen nur zwei aufnehmen, während erstgenannte derer sechs bis sieben aufnehmen können“ sei ein „Bravo“ entgegengeschmettert.

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