The Crazy PMPprep – Ein Roman

Um es gleich vorauszuschicken: Ich habe nicht wirklich Ahnung von Projektmanagement – das, was ich weiss, reicht gerade für die üblichen Kleinprojekte meines beruflichen und privaten Alltags. Und sehr viel mehr muss ich auch nicht darüber wissen.

Meine Motivation zum Lesen des “Crazy PMPprep”(Ein Roman zur Vorbereitung auf die PMP- und CAPM-Zertifizierung)  war darum auch nicht, mich im Themenfeld Projektmanagement weiter zu qualifizieren (oder gar zertifizieren zu lassen), sondern einfach Neugierde. Ich war Zeuge verschiedenen Diskussionen der Autoren während der Entstehungsgeschichte und wollte wissen, worum es eigentlich genau geht.  Ich bat also die Autoren, meine Harlekin-Kollegen BCO und RGE, um das Manuskript und verfiel bereits nach 30 Seiten dem Charme des tragischen Helden Henri, Musiktherapeut in einer psychatrischen Einrichtung.

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Von der Kunst, miteinander zu denken (Teil 1)

Für uns symbolisiert der Baum die Essenz von Dialog: Wir kommen zusammen, verbinden uns mit uns, den anderen und öffnen einen gemeinsamen Denkraum, in dem Neues entstehen kann.  

Gehören Sie auch zu den Menschen, die Meetings für Zeitverschwendung halten? Man könnte so gut arbeiten, wenn diese ständigen Diskussionen nicht wären. Und dann das Verhalten der „Mit-Meeter“: Man beginnt etwas zu erzählen und wird ungeduldig unterbrochen. „Kommen Sie doch mal auf den Punkt. Wir haben ja nicht den ganzen Tag Zeit.“ Oder man pickt sich einen Aspekt Ihres Beitrags heraus und reagiert ausschließlich auf diesen, vielleicht sogar mit Misstrauen. Oder ein Teilnehmer erklärt Ihnen zum x-ten Mal, was Sie längst schon kennen und wissen. Oder man sagt Ihnen: „Das funktioniert doch nicht.“, gepaart mit körpersprachlichen Reaktionen der Entwertung, und bügelt Ihre Ideen runter. Oder, oder, oder…

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Rowling irrt!

Im September 2020 hatte ich mich bereits schon einmal mit dem Thema «Entscheidungen» auseinandergesetzt. Zwei Gründe bewegen mich, dieses Thema nochmals aufzugreifen: Zum einen das neue Buch von Daniel Kahnemann et al., welches sich genau mit diesem Thema beschäftigt und zum anderen ein Zitat von Joanne K. Rowling, die eine gute Autorin sein mag, aber anscheinend nichts von Kahnemann gelesen hat und – was viel schlimmer ist – auch nicht unseren Blog.

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Projektmanagement für interne Projekte – a Survival Guide

Ich freute mich über einen Vorstoß von Oliver F. Lehmann, der eine Projekttypologie vorstellte.  Dabei dokumentierte er auch mir schon bekannte Merkmale von internen Projekten. Denn als externer Berater erlebe ich, dass Unternehmen sich ganz anders verhalten, wenn ihre eigenen Mitarbeiter in den Fachabteilungen interne Projekte  durchführen.

„Macht einfach mal“ scheint es gut zu treffen.

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“EVER GIVEN” – Hat es das jemals gegeben?

Wie doch der Schiffsname zur Situation passt! Ist das nicht lustig? Ja, doch nur für die, die nichts damit zu tun haben. Aber halt: Wenn wir bei diesem Ereignis tiefer bohren, kommen wir auf eine Verhaltensweise, die uns allen mehr oder weniger vertraut sein dürfte: Größenwahnsinn. Diesmal in globaler Dimension.

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Organisationsentwicklung als Lebenskunst

„Die größte Gefahr in Zeiten des Umbruchs ist nicht der Umbruch selbst,
es ist das Handeln nach der Logik von gestern.”
(Peter Drucker)

Organisationen sind lebende Systeme

Dem muss nicht jeder zustimmen, für mich ist es aber eine wichtige Erkenntnis geworden. Um die Pointe meines Artikels nachvollziehen zu können, erläutere ich kurz meinen Ausgangspunkt: Eine erste wichtige Entscheidung für mich war, mein Bild von Organisationen zu revidieren. Meinen langjährigen Arbeitgeber hatte ich als eine mehr oder weniger gut geölte Maschinerie erlebt. Doch dieses Bild bröckelte schließlich, als diese Organisation sich restrukturieren musste, um sich in einem kompetitiven Umfeld zu behaupten.

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Spannung in der Mitte

Autor des folgenden Beitrags ist Michael Clark.  Jetzt, im Ruhestand, verfolgt er ein lebenslanges Interesse an Kommunikation.  Dies führte ihn zu Sprachstudien, zum Unterrichten von Sprache und trug viel zu seiner Arbeit als Business-Analyst bei.  Er hat die meiste Zeit seines Lebens in multikulturellen und mehrsprachigen Umgebungen in verschiedenen Ländern gelebt und gearbeitet – zurzeit in Kalifornien.

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Godot in der Warteschlange (Teil 2)

Warten und Projekte

Wie bereits im ersten Teil ausgeführt, bringt die Ablösung des Wartens vom Stimulus Ungewissheit im Hinblick auf die Eintrittswahrscheinlichkeit mit sich, was durch zeitliche Ausdehnung noch gesteigert wird.

Ein Beispiel: Im Projekt wird erkannt, dass die Komplexität deutlich höher als erwartet ist, was per se eine erhöhte Wahrscheinlichkeit des Scheiterns mit sich bringt. Die sogenannte ‘Entgrenzung’, also die dem Menschen vorbehaltenen Ressourcen beim Warten, umfasst nach aktuellem Forschungsstand Handlungsfreiheit, Selbststimulierung, zeitliche Reichweite und Kommunizierbarkeit.

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Lob der Pause (Teil 2)

Lassen Sie sich doch mal gehen…

Ist „gehen lassen“ nicht ein wunderbarer Ausdruck? Gerade für den Hefeteig hat er besondere Bedeutung. Nur dann, wenn ein Hefeteig lang genug geht, er also in aller Ruhe vor sich hin blubbern kann, wird er wachsen (im Idealfall sogar sein Volumen verdoppeln und verdreifachen)  und sich dadurch zur Grundlage für ein leckeres Brot oder einen besonderen Kuchen entwickeln. Wenn man ihm keine Ruhe gönnt, wird das Brot fest, niedrig und manchmal innen sogar feucht. Ich habe viele Brote gebacken – glauben Sie mir, so ein Brot wollen Sie nicht essen.

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