Die Jobs der Zukunft?

In unserer Serie über Berufe wage ich neben einem Blick in die Vergangenheit auch einen Blick in die Zukunft – da gibt es ja jede Menge Tipps und Informationen, die es zu beherzigen gilt. Ein paar davon werde ich hier nochmal zum Besten geben und am Ende den ultimativen Ratschlag enthüllen, der unser aller Berufsleben nachhaltig verändern könnte.

Ich erinnere mich noch gut, dass während meiner Schulzeit in den 90ern, kurz nach der deutschen Wiedervereinigung, die große Veränderung weg vom produzierenden Gewerbe hin zu den Dienstleistungsberufen proklamiert wurde. Während dieser Zeit habe ich in Mönchengladbach im Rheinland gelebt und dort lässt sich sehr gut der Niedergang der lokalen Textilindustrie beobachten, mit allen bekannten Folgen für Familien, Lebensgeschichten bis hin zum Selbstverständnis von Menschen. Was macht man denn jetzt haben sich damals einige gefragt – auf einmal wird lebenslanges Lernen gefordert. Dabei liegt die Schule teilweise schon lange zurück für einige. „Geh doch mal arbeiten, tu mal was für die Gesellschaft – immer diese Studis, nix im Kopf außer Parties“, ist mir dazu auch noch in Erinnerung.

Und wie sieht es heute aus? Sucht man nach erfüllenden Ratschlägen, stößt man auf viele interessante Quellen. Mein erster Versuch – bin ja Techie – bringt mich zur Suchmaschine der Wahl mit der Eingabe von: „Jobs der Zukunft“ und das führt unter anderem zu https://karrierebibel.de/trendberufe/. Schaut man dort genauer rein, findet man sage und schreibe 12 von 15 der angegebenen Trendberufe 2021 mit direktem IT-Bezug. Hm, machen wir jetzt alle nur noch IT? Ok, nächster Versuch: Hier wird vorgeschlagen, wie man erstmal herausfindet, ob man von den künftigen Jobverlusten wegen Automatisierung und Digitalisierung betroffen ist: https://t3n.de/news/roboter-klauen-job-algorithmus-soll-helfen-1467091/. Irgendwie lustig, ausgerechnet von einem Algorithmus sowas zu erfahren. Aber klingt ja alles plausibel – ich habe zumindest in meiner Kindheit gelernt: Dienstleistung hat mehr Zukunft als produzierendes Gewerbe. Was denkt Ihr?

Aber gut, der wichtige Ratschlag fehlt noch: Ich persönlich glaube, dass es einen heißen Trend gibt – einfach mal mit und/oder für Menschen arbeiten. Das erfordert Kreativität, Spontanität und viele andere Eigenschaften, die nur Menschen haben. Und da können KI-Enthusiasten erzählen was sie wollen, ich sehe einfach nicht, dass uns Roboter im Altenheim oder bei der Kindererziehung im großen Stil helfen können, und selbst wenn, wollen wir das für uns und unsere Angehörigen? Also welche Themen gehen ab wie Schmitz‘ Katze? Handwerk: ja! Pflege und Erziehung: auf jeden Fall! IT: hoffentlich auch.

Am Ende bleibt nur eine Frage: Wer schafft die Jobs der Zukunft? Und wie sehen die aus? Meine persönliche Hoffnung und Antwort: Wir selbst, so wie wir es als Menschen benötigen!

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