Das „Brötchen gesund“

Eine kulinarische Irreführung

In den Niederlanden steht in jedem Lunchroom, bei jedem Bäcker, der belegte Brötchen verkauft und in jedem Café das „broodje gezond“ auf der Speisekarte. Das fand ich anfangs sehr beeindruckend, denn es ist ja keine Selbstverständlichkeit, als Konkurrenzprodukt zu weniger gesunden Genüssen auch eine gesunde Alternative angeboten zu bekommen. Ich will es mir auch nicht mit allen Brötchenladen-Eignern im Lande verderben und sogleich all derer lobend gedenken, deren „Brötchen gesund“ auch wirklich gesund sind. Aber nach meinen Erfahrungen handelt es sich dabei um eine sehr kleine Minderheit.

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Taxi nach Kalau

Liebe Fans des Harlekins, ich gestehe, über den Sommer habe ich mein Bildungsauftrag vernachlässigt und keine „Geschichten die das Leben schreibt“ im Rahmen unseres Blocks veröffentlicht. Das wird sich ab sofort wieder ändern, gegen Winterblues und coronale Tin-Foil-Theorien hilft Lachen über skurile Geschichten am besten.

Den Titel habe ich an Tetsches Rubrik “Neues aus Kalau” angelehnt, ihm würde zu der folgenden Erzählung zweifellos auch ein passender Cartoon einfallen. Kurz, in der folgenden Geschichte geht es um Ausländer an fremden Orten, seltsame Straßen und einen genervten Taxifahrer.

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Wenn Harlekine Urlaub machen…

melden sie sich wie immer Freitags zu Wort, aber mit sehr kurzen Beiträgen! Wir machen Ferien – zuhause oder an anderen Orten – und suchen Inspirationen für neue Themen.

Wir wünschen Ihnen allen einen schönen Sommer!

Ihr Harlekin-Team

Wenn Harlekine Urlaub machen…

… dürfen sie auch mal ganz faul sein – und die Yoga-Stunde an die Frösche im Garten delegieren. Dann lassen die mal ihre Stirn ganz weich werden!

Anarchistische Sommerfreuden mit Holzkohle

Meine Grill-Erfahrungen in den Niederlanden

In früheren Beitragen habe ich mehrmals die kulinarischen Unterschiede zwischen Deutschland und den Niederlanden behandelt – und auch bei der grössten aller Sommerfreuden, dem Grillen, gibt es diese. Die Unterschiede liegen allerdings weniger im kulinarischen, sondern eher im “weltanschaulichen” Bereich. Die Niederlander sind ein Volk der flachen Hierarchien, sie können es nicht leiden, wenn jemand mehr  “zu sagen hat” als alle anderen. Dies gilt sowohl in der Politik als auch im täglichen Leben, und ich vermute, dass auch das Königshaus deshalb so beliebt ist, weil deren Representantinnen und Representanten de facto recht wenig zu melden haben.

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Es lebt!

Liegt es daran, dass ich bereist meine erste Impfung hatte? Es war doch gar nicht AstraZeneca, aber ich schwöre, unser Roboterstaubsauger lebt. Ein Markenmodell. Tolle Sache, besonders wenn man einen Hund und wenig Teppiche hat. Funktioniert echt gut, ist nur ein bisschen laut. Aber es lebt. Ich habe mich erkundigt, die Software ist nicht von Microsoft – womit die einzige alternative Erklärung wegfällt. Das gute Stück fährt in der ganzen Wohnung herum und nimmt Hundehaare, Hundespielzeug, Hundefutter, Hundekuchen und Hundekuchen und sonst eigentlich nichts auf – ausser Hundekauknochen.

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Lass deine Stirn ganz weich werden…

Da „Indoor“-Gruppensport im Moment nicht möglich ist, habe ich mich notgedrungen – und zunächst ohne große Begeisterung – auf YouTube nach Yogakursen umgeschaut. Fündig wurde ich bei einer jungen Frau aus Berlin, die sehr gut erklärt und deutlich sehen lässt, worauf es bei den einzelnen Übungen ankommt. Für mich ein echtes Happy End – inzwischen ist „Yoga mit Tablet“ ein erfreulicher (und wohltuender) Bestandteil meines Alltags geworden.

Allerdings habe ich nach den ersten Kursen festgestellt, dass die Blockaden, die ich überwinden musste, weniger körperlicher als sprachlicher Art waren. Mit Aufforderungen wie „Lass deine Stirn ganz weich werden“ hatte ich gewisse Schwierigkeiten, denn was ich mir auch von Yoga erhofft hatte – eine weiche Birne war es nicht.

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