… dann muss ich ja immer an Prinz Charles denken!

Namen sind mehr als Schall und Rauch

Als sich bei uns ein weiteres Enkelkind ankündigte, wurden mein Mann und ich zu möglichen Vornamen nach unserer Meinung gefragt. Aufgrund der in den Niederlanden und in Peru ansässigen Verwandtschaft des Kindes sollte es eine Name sein, der in beiden Ländern bekannt ist und in beiden Sprachen einfach auszusprechen. Auf der Liste stand unter anderem „Camilla“ – und ich war diejenige, die sich wegen der oben genannten Assoziation dagegen aussprach.

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Lass deine Stirn ganz weich werden…

Da „Indoor“-Gruppensport im Moment nicht möglich ist, habe ich mich notgedrungen – und zunächst ohne große Begeisterung – auf YouTube nach Yogakursen umgeschaut. Fündig wurde ich bei einer jungen Frau aus Berlin, die sehr gut erklärt und deutlich sehen lässt, worauf es bei den einzelnen Übungen ankommt. Für mich ein echtes Happy End – inzwischen ist „Yoga mit Tablet“ ein erfreulicher (und wohltuender) Bestandteil meines Alltags geworden.

Allerdings habe ich nach den ersten Kursen festgestellt, dass die Blockaden, die ich überwinden musste, weniger körperlicher als sprachlicher Art waren. Mit Aufforderungen wie „Lass deine Stirn ganz weich werden“ hatte ich gewisse Schwierigkeiten, denn was ich mir auch von Yoga erhofft hatte – eine weiche Birne war es nicht.

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Läufer, Tanker, Schwebebalken und vieles, vieles mehr

Über Metaphern in der Politik

Auf metaphorischer Ebene wurde den Fernsehzuschauern  in den Niederlanden in dem letzten Monaten einiges geboten, insbesondere während der regelmäßig stattfindenden Pressekonferenzen zum Thema Corona. Ministerpräsident Mark Rutte und „Corona-Minister“ Hugo de Jonge geben sich sehr viel Mühe, um die Bürgerinnen und Bürger ihres Landes von der Dringlichkeit der Lage zu überzeugen. Dabei ist der Zweck zwar löblich, aber die Mittel sind etwas verwirrend.

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Die Kunst der Bäume

Seit vielen Jahren bin ich leidenschaftliche Museumbesucherin und es ist kaum eine Ausstellung bizarr genug, um mich abzuschrecken. Freunde mit sogenannten „Nischeninteressen“ schätzen das sehr, wenn sie nicht allein gehen möchten, denn ich sage auch dann noch begeistert ja, wenn das restliche soziale Umfeld nur angewidert den Kopf schüttelt. „Videoinstallationen aus den 70ern? -Aber natürlich!“ „Die Sonderausstellung im Mikroben-Museum? – Sicher komm ich mit!“ „Die Entwicklung des Webens im Spannungsfeld der industriellen Revolution? – Klasse! Wann gehen wir?“

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Internationale Beziehungen – rein privat

In vergangenen Beiträgen habe ich über internationale Zusammenarbeit auf Firmenebene geschrieben. Doch auch auf rein privatem Niveau gibt es einiges dazu zu sagen. In meiner Familie und im Bekanntenkreis bin ich nicht die einzige, die in ein anderes Land gezogen ist, um mit dem Partner zusammenzuleben. Und bei einem Erfahrungsaustausch mit anderen „Betroffenen“ (um es mal so zu nennen!)  habe ich interessante Parallelen entdeckt.

Beim Umzug in ein anderes Land muss man einen großen Teil des persönlichen Erfahrungsschatzes erstmal „auf Null“ setzen. Man weiß nicht, welches der beste Stromanbieter, Baumarkt oder Produzent von Eiscreme ist und verlässt sich bei der Einschätzung erstmal auf die einheimische Partnerin oder den Partner. Auch wenn es um die lokalen Gewohnheiten und Verhaltensregeln geht, ist der Partner der erste Ratgeber – was einem bösen Überraschungen ersparen kann, aber auch allerlei Manipulationen Tür und Tor öffnet!

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Und zum Kaffee gibt’s – appeltaart, vlaai und poffertjes!

Bisher habe ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, viele „herzhafte“ (und  meist fritierte!) Varianten der niederländischen  Küche vorgestellt. Heute geht es um den Nachmittag – und um die schöne Gewohnheit, zum Kaffee unterwegs ein Stück Kuchen zu bestellen.

Mein Kollege BCO, der uns im Februar in seinem Beitrag „Die Qual der Wahl“ an seinen traumatischen Erfahrungen bei der Speiseeisauswahl in der Ben& Jerry’s Fabrik teilhaben ließ, müßte in niederländischen Cafes seine helle Freude haben, denn häufig besteht die Auswahl lediglich aus „Appeltaart mit Sahne“ und „Appeltaart ohne Sahne“. So einfach kann das Leben sein!

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Schnappschüsse unterwegs

Das Harlekin-Team verabschiedet sich nun in die Sommerferien. Wir wünschen Ihnen und uns eine gute Zeit – und uns viele Inspirationen für neue Beiträge. Auch dieses Jahr wird während unseres Urlaubs jeden Freitag ein kurzer Beitrag erscheinen, diesmal unter dem Motto „Schnappschüsse unterwegs“. Hier der erste:

Wenn die Bäume Mundschutz tragen…

… dann bleibt man als Spaziergänger fasziniert stehen. Ich bin zu allen Jahreszeiten oft im Wald unterwegs, aber dieses Design der Natur hatte ich bisher noch nicht entdeckt.

Anscheinend geht auch die Natur mit der Zeit.

Sozial Netzwerken – the „new comunication?!

Der folgende Text ist ein Gastbeitrag von Harlekin Pierrot (Reinhard Vetters). Er ist Naturwissenschaftler und wir sind aufgrund der Namensgleichheit in Kontakt gekommen. Er schreibt über “das Leben, die Liebe, die Wahrheit und die Welt” und zu aktuellen Themen (Mehr dazu auf www.harlekinpierrot.com).

Es gibt Facebook, Twitter und noch viele andere „soziale Netzwerke“. Wir benutzen Sie inzwischen selbstverständlich – aber wissen wir, was wir tun? Soziale Netzwerke, hat man die nicht schon im wirklichen Leben? Ich vermute schon, denn wir als Menschen interagieren mit unserer Umwelt mehr oder weniger gut – also „Netzwerken“ wir auch. Aber das Fremde, das Anonyme, es reizt, …

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Das Würstchen ohne Pelle – Wissenswertes über die niederländische „frikandel“

In meiner Reihe über niederländische „Spezialitäten“ bin ich Ihnen bisher noch die frikandel schuldig geblieben. Das wird sich heute ändern.

Die frikandel ist der am häufigsten verzehrte fritierte Snack in den Niederlanden (er schlägt sogar kroket und bitterbal!) und das erste, was Sie darüber wissen müssen, ist daß sie über-haupt-gar-nichts! mit der deutschen Frikadelle zu tun hat! Die frikandel ist eine Art Würstchen ohne Pelle und galt viele Jahre lang als „guilty pleasure“, da ihr alle möglichen fragwürdigen Bestandteile nachgesagt wurden. Es war unter anderem von Kuheutern, -augen und –ohren die Rede.

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Lost in translation

Autorin des folgende Beitrags ist Caterina Berger. Sie arbeitet als freie Mitarbeiterin für das Übersetzungsbüro Linguation im Bereich Content Creation und Online-Marketing.“Hauptberuflich“ ist sie  Japanologin und Doktorandin der Allgemeinen Sprachwissenschaften. Am liebsten beschäftigt sie sich mit den Bereichen Soziolinguistik und interkulturelle Kommunikation. Wir freuen uns, daß wir sie als Gastautorin gewinnen konnten.

Zugegebenermaßen, dieser Satz ist ziemlich abgedroschen, aber das hat durchaus seine Gründe. Treffender könnte man das Leben als Übersetzer/in nämlich kaum beschreiben. Zwischen Auftraggebern, die jede Silbe ihres zehn Jahre alten Praktikumszeugnisses in Frage stellen und solchen, die ihre 500 Seiten lange Dissertation doch bitte bis Ende der Woche ins Chinesische übersetzt haben möchten, schlagen wir uns dann auch noch gerne mit offenen Rechnungen, unklaren Anweisungen und korrupten Dateiformaten herum.

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