Und zum Kaffee gibt’s – appeltaart, vlaai und poffertjes!

Bisher habe ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, viele „herzhafte“ (und  meist fritierte!) Varianten der niederländischen  Küche vorgestellt. Heute geht es um den Nachmittag – und um die schöne Gewohnheit, zum Kaffee unterwegs ein Stück Kuchen zu bestellen.

Mein Kollege BCO, der uns im Februar in seinem Beitrag „Die Qual der Wahl“ an seinen traumatischen Erfahrungen bei der Speiseeisauswahl in der Ben& Jerry’s Fabrik teilhaben ließ, müßte in niederländischen Cafes seine helle Freude haben, denn häufig besteht die Auswahl lediglich aus „Appeltaart mit Sahne“ und „Appeltaart ohne Sahne“. So einfach kann das Leben sein!

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Schnappschüsse unterwegs

Das Harlekin-Team verabschiedet sich nun in die Sommerferien. Wir wünschen Ihnen und uns eine gute Zeit – und uns viele Inspirationen für neue Beiträge. Auch dieses Jahr wird während unseres Urlaubs jeden Freitag ein kurzer Beitrag erscheinen, diesmal unter dem Motto „Schnappschüsse unterwegs“. Hier der erste:

Wenn die Bäume Mundschutz tragen…

… dann bleibt man als Spaziergänger fasziniert stehen. Ich bin zu allen Jahreszeiten oft im Wald unterwegs, aber dieses Design der Natur hatte ich bisher noch nicht entdeckt.

Anscheinend geht auch die Natur mit der Zeit.

Sozial Netzwerken – the „new comunication?!

Der folgende Text ist ein Gastbeitrag von Harlekin Pierrot (Reinhard Vetters). Er ist Naturwissenschaftler und wir sind aufgrund der Namensgleichheit in Kontakt gekommen. Er schreibt über “das Leben, die Liebe, die Wahrheit und die Welt” und zu aktuellen Themen (Mehr dazu auf www.harlekinpierrot.com).

Es gibt Facebook, Twitter und noch viele andere „soziale Netzwerke“. Wir benutzen Sie inzwischen selbstverständlich – aber wissen wir, was wir tun? Soziale Netzwerke, hat man die nicht schon im wirklichen Leben? Ich vermute schon, denn wir als Menschen interagieren mit unserer Umwelt mehr oder weniger gut – also „Netzwerken“ wir auch. Aber das Fremde, das Anonyme, es reizt, …

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Das Würstchen ohne Pelle – Wissenswertes über die niederländische „frikandel“

In meiner Reihe über niederländische „Spezialitäten“ bin ich Ihnen bisher noch die frikandel schuldig geblieben. Das wird sich heute ändern.

Die frikandel ist der am häufigsten verzehrte fritierte Snack in den Niederlanden (er schlägt sogar kroket und bitterbal!) und das erste, was Sie darüber wissen müssen, ist daß sie über-haupt-gar-nichts! mit der deutschen Frikadelle zu tun hat! Die frikandel ist eine Art Würstchen ohne Pelle und galt viele Jahre lang als „guilty pleasure“, da ihr alle möglichen fragwürdigen Bestandteile nachgesagt wurden. Es war unter anderem von Kuheutern, -augen und –ohren die Rede.

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Lost in translation

Autorin des folgende Beitrags ist Caterina Berger. Sie arbeitet als freie Mitarbeiterin für das Übersetzungsbüro Linguation im Bereich Content Creation und Online-Marketing.“Hauptberuflich“ ist sie  Japanologin und Doktorandin der Allgemeinen Sprachwissenschaften. Am liebsten beschäftigt sie sich mit den Bereichen Soziolinguistik und interkulturelle Kommunikation. Wir freuen uns, daß wir sie als Gastautorin gewinnen konnten.

Zugegebenermaßen, dieser Satz ist ziemlich abgedroschen, aber das hat durchaus seine Gründe. Treffender könnte man das Leben als Übersetzer/in nämlich kaum beschreiben. Zwischen Auftraggebern, die jede Silbe ihres zehn Jahre alten Praktikumszeugnisses in Frage stellen und solchen, die ihre 500 Seiten lange Dissertation doch bitte bis Ende der Woche ins Chinesische übersetzt haben möchten, schlagen wir uns dann auch noch gerne mit offenen Rechnungen, unklaren Anweisungen und korrupten Dateiformaten herum.

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Home-Office in Quarantäne

Bisher arbeiteten einige Kollegen von mir im Home-Office, weil sie das selbst gern wollten (und manchmal musste bei deren Führungskräften erstmal Überzeugungsarbeit dafür geleistet werden). Wer den Management-Segen bekam, gab sich dann besondere Mühe, von zu Hause aus genauso professionell aufzutreten wie im Büro – oder sogar noch professioneller. Der Webcam-Hintergrund wurde auf verräterische Elemente überprüft, die Schlüsse auf das Privatleben zulassen könnten, und auch etwaige akustische Störungen wurden eliminiert. Lieber bei geschlossenem Fenster schwitzen als riskieren, daß der Krach der nahen Kirmes durch das Telefon dringt.

Und dies alles ist – zumindest nach meiner Erfahrung – auf einmal ganz anders…

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„Öko“ unter die Erde

Ressourcen schonendes Bestatten – wie geht das?

Im Januar habe ich Ihnen vom „Öko-Knigge“ erzählt und von meinem Versuch, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Ich habe inzwischen einige Abläufe und Produkte in meinem Alltag verändert und bin noch dabei, herauszufinden, wie groß die Wirkung davon sein mag. Es ist eine Tour voller Abwägungen… Bei manchen Fragen wird es mir leicht gemacht: Es gibt ein ernstzunehmendes Buch, einen ratgebenden Experten oder eine seriöse Website, der/die weiterhelfen kann. In anderen Bereichen ist es komplizierter.

Ein Beispiel dafür ist die Frage, auf welche Weise man seinen irdischen Abschied organisieren möchte. Gibt es eine „Öko“-Bestattung? Zwar fängt man damit sozusagen am Ende an, aber jeder muss sich ja doch einmal darüber Gedanken machen, also warum nicht jetzt? Neben der einschlägigen Literatur hatte ich für dieses Thema noch eine sehr interessante Informationsquelle: Das örtliche Krematorium veranstaltete einen „Tag der offenen Tür“.

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Nostalgie und Nachhaltigkeit – Der Öko-Knigge

Beim Sortieren des Nachlasses meiner Mutter fiel mir der „Öko-Knigge“ in die Hände. Das Buch von Rainer Grießhammer ist 1984 erschienen, und ich habe es ihr irgendwann in den 80ern zum Geburtstag geschenkt. – Was beweist, dass mit dem mahnenden Zeigefinger nicht nur von der Mutter Richtung Tochter, sondern auch umgekehrt gewiesen wurde.

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